Von fremden Ländern, enttäuschten Erwartungen und offenen Mistkübeln

Über die Schrecken der Nazizeit haben ältere jüdische Frauen wie Hansi Tausig immer wieder berichten müssen. In der neuen NU-Gesprächsreihe „Erzählen Sie mir“ erzählen sie einer um beinahe siebzig Jahre Jüngeren von der Zeit nach 1945.

NU: Sie sind 1946 aus England nach Österreich zurückgekommen. War für Sie von Anfang an klar, dass sie zurückwollen?

Tausig: Bei Kriegsschluss war ich schon entschlossen, da war ich schon in der Organisation und darauf vorbereitet.

Was für eine Organisation?
Young Austria. Das war eine Organisation von Jugendlichen, und die Ausrichtung war „Zurück nach Hause“. Also erst einmal österreichische Kultur verbreiten bei englischen Jugendlichen: Wir hatten eine Spielgruppe und einen Chor, wir haben österreichische Klassiker gespielt, waren zu vielen Jugendclubs eingeladen und haben dort über Österreich gesprochen, ein paar Lieder gesungen, volksgetanzt, … Das war im Großen und Ganzen die Vorbereitung.Weiterlesen »

The Year of Youth – did anyone notice?

The International Year of Youth has come to an end…but what did it achieve?

2011 was declared by the United Nations to be the International Year of Youth. Because the 12 months covered by the declaration didn’t exactly match a calendar year, the official events have already ended. So what actually happened during that year, to back up the declaration? Ruth Eisenreich has set out to find out.

SBS Radio World News, 14/09/2011

Tasmanians volunteer to visit asylum seekers

A support group in Tasmania says more than 100 people have volunteered to visit asylum seekers in a new detention centre.

An asylum seeker support group in Tasmania says more than 100 people have volunteered to visit detainees at the newly-opened Pontville Immigration Detention Centre near Hobart. The Tasmanian Asylum Seeker Support Network says it’s expecting to be given access to the detainees, who began arriving early this month. Network spokeswoman Clarissa Adriel spoke with Ruth Eisenreich.

SBS Radio World News, 12/09/2011

Das kleine Glück der Parteien: 1,2 Millionen

Wie viel Geld kassieren Parteien über ihnen nahe stehende Zeitungen von der Glücksspielindustrie?

Inseratenrecherche: Ruth Eisenreich, Peter Sim

„Oft genügt ein einfacher Impuls, um Dinge in Bewegung zu bringen. (…) Novomatic setzt daher gerade jetzt Impulse.“ Fast könnte man meinen, das Glücksspielunternehmen Novomatic spräche hier von seiner eigenen Lobbyingstrategie. Doch dieses Inserat, das im Frühling 2009 im SPÖ-nahen VOR-Magazin erschien, bewarb das von Novomatic gesponserte Tanzfestival Impulstanz.

Seit Jahren wird diskutiert, ob und in welcher Form Glücksspielunternehmen versuchen, durch finanzielle Zuwendungen an Parteien oder vorgelagerte Organisationen und Unternehmen die Gesetzgebung zu beeinflussen oder zumindest für wohlwollende Stimmung zu sorgen. Zahlungen an Lobbyisten und „Studien“-Aufträge an parteinahe Werbefirmen (BZÖ) sind mittlerweile amtsbekannt. Doch ist das alles?Weiterlesen »

Das neue Fremdenrechtspaket

Einen Kurswechsel erwarten manche durch die Schaffung eines Integrationsstaatssekretariats. Das Fremdenrechtspaket, das am 29. April im Nationalrat beschlossen werden soll, spricht eine andere Sprache. Der Falter erklärt die wichtigsten Punkte.

Wozu wird die Rot-Weiß-Rot-Card eingeführt?

Mit diesem Punktesystem – Kriterien: Alter, Qualifikation, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung und Gehalt – will Österreich gezielt jene Zuwanderer aussuchen, die der Arbeitsmarkt braucht. Ähnliche Systeme haben sich in Ländern wie Australien und Kanada bewährt. Die strengen Regeln für den Familiennachzug schrecken allerdings ab.Weiterlesen »